http://kirchengemeinde-friedewald.de +++ Auch in diesem Jahr soll wieder der „Lebendige Adventskalender“ +++ in unserer Kirchengemeinde stattfinden. Sie möchten mitmachen? Sprechen Sie uns an.

Wie wollen wir in Zukunft leben? Ist uns das egal? Sicher nicht! Doch Träume? Dafür haben wir kaum Zeit.

Die Arbeit überrollt uns, die Probleme türmen sich auf, Alarmstimmung lähmt uns statt uns in Bewegung zu versetzen. Der Buß- und Bettag bietet uns eine Chance auf eine kleine Auszeit. Einmal vom Alltagstrubel zurücktreten und wie ein Kind hinauf zu den Sternen schauen, um von Gott und vom Leben zu träumen.

Die evangelische Kirchengemeinde am Dreienberg lädt alle herzlich ein, sich im Gottesdienst zum Buß- und Bettag am Mittwoch, den 20. November 2019 um 18:00 in der Kirche in Friedewald einen Moment Zeit zu nehmen, Altes loszulassen und Neues in den Blick zu bekommen.

 

 

Am 31. Oktober feiern wir nicht nur den Reformationstag, sondern in Friedewald traditionell auch Tauferinnerungsgottesdienst. Bei diesem feierlichen Gottesdienst werden alle Familien, die innerhalb des letzten Jahres ihr Kind haben taufen lassen, eingeladen. Sie haben Gelegenheit noch einmal an diesen besonderen Tag der Taufe zurückzudenken. Natürlich sind auch alle anderen Mitglieder der Gemeinde herzlich willkommen in der Kirche!

Im letzten Jahr wurden in Friedewald insgesamt 16 Kinder getauft. Einige Familien waren der persönlichen Einladung von Pfarrerin Julia Kaiser gerne gefolgt und kamen – vielfach auch gemeinsam mit Geschwisterkindern, Großeltern und Paten, um noch einmal die Taufkerze anzuzünden.

Neben dem Altar schwebten 16 Helium-Luftballons. Auf den weißen Ballons waren in goldener Farbe eine Kerze, ein Kreuz und eine Taube zu sehen.

In ihrer Predigt erklärte Julia die Bedeutung dieser drei Symbole für die Taufe folgendermaßen:

Wenn man eine Kerze anzündet, dann wird es hell in dieser Welt.

Die Kerze steht für Jesus Christus, der gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
Die Kerze hat etwas mit der Taufzusage zu tun: Du bist ein einmaliges Geschöpf Gottes. Durch dich kann es auf der Welt hell werden.

Nach der Taufe bekommen alle ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Das Kreuzzeichen sagt – verbunden mit dem Taufwasser – „Du kannst immer wieder neu beginnen.“

Das Kreuz steht für Jesus Christus, der alle Dinge, die wir im Leben getan haben und tun werden, auf sich geladen hat, damit wir getrost leben können und jeden Tag die Chance haben, es richtig zu machen.

Als Jesus getauft wurde, wird in der Bibel erzählt, kam der Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herab. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: „Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen."

Genau das passiert in der Taufe auch. Gott spricht uns zu: „Du gehörst zu mir, du bist gesegnet - vom Anfang bis zum Ende.“

Bevor die Tauffamilien noch einmal den Segen bekamen, durfte sich jedes Kind einen Ballon aussuchen. Unten an der Schnur waren kleine Instrumente befestigt. Die neuen Rasseln, Schellen, Glocken und Triangeln durfte das „kleine Orchester“ bei der anschließenden Fürbitte gleich ausprobieren. Und so wurden die Bitten unserer Pfarrerin von der ganzen Gemeinde – mit Worten und Musik – lautstark erwidert.

Dieser Gottesdienst hätte unserem Reformator Martin Luther sicher gut gefallen. Eine lebendige und moderne Kirche – dafür hat er sich schon vor über 500 Jahren stark gemacht.

(Natascha Riebold)

 

(Bilder: Natascha Riebold und Nicole Kaiser)

Am 6. November fand der erste Gemeindenachmittag in diesem Jahr unter dem Motto „Dinge, die man nicht kaufen kann“ statt. An liebevoll herbstlich gedeckten Tischen ließen sich die BesucherInnen mit selbst gebackenem Kuchen versorgen und dachten darüber nach, welche Dinge im Leben nicht mit Geld zu bezahlen sind: Zeit, Glück, Zufriedenheit, Freunde, Liebe, schöne Erinnerungen … Gemeinsam sangen wir Lieder aus dem Eg plus, feierten eine Andacht zum Thema „Glück“ und hörten einen Vortrag darüber, was uns Menschen glücklich macht und welchen Stellenwert Gesundheit und Heil-Sein in der Bibel hat. In fröhlicher Runde kamen allerhand schöner Dinge zur Sprache, für die wir dankbar sein können und die uns glücklich machen: eine schöne Tasse Kaffee, ein gemeinsamer Abend mit Freunden, spazieren gehen, das Haustier, wenn man so sein kann, wie man ist und sich nicht verstecken muss.

Ein schöner Nachmittag voller guter Gespräche, leckerem Kuchen und auch neuen, biblischen Gedanken ging zu Ende.

Der nächste Gemeindenachmittag mit dem Thema „Weihnachtsbräuche aus aller Welt“ findet am 18. Dezember um 14:30 im ev. Gemeindehaus statt. Alle Interessierten sind dazu ganz herzlich eingeladen!

 

 

 

 

„Die ,Schwalbe‘ fliegt über den Eriesee,
Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee.

[…]

Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei -
Da klingt's aus dem Schiffsraum her wie Schrei,
„Feuer!" war es, was da klang,
Ein Qualm aus Kajüt und Luke drang,
Ein Qualm, dann Flammen lichterloh,
Und noch zwanzig Minuten bis Buffalo.“

 

Mit der berühmten Ballade „John Maynard“ von Theodor Fontane begann der Gottesdienst zur Verabschiedung von acht KirchenvorsteherInnen in Friedewald am 13. Oktober 2019. Zwischen 6 und 24 Jahren hatten sie sowohl Kraft und Phantasie als auch Mut und Durchhaltevermögen in den Dienst der Kirchengemeinde gestellt, zahlreiche Vakanzen und eine Elternzeit miterlebt und dabei das „Steuer“ fest in der Hand gehalten.

„Hier ruht John Maynard! In Qualm und Brand
Hielt er das Steuer fest in der Hand,
Er hat uns gerettet, er trägt die Kron,
Er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.“

Im Vertrauen auf Jesus Christus, der das Steuer unseres Lebens fest in der Hand hält und uns sicher durch’s Leben geleitet, wurden die ehemaligen KirchenvorsteherInnen von ihrem Dienst entbunden und erhielten einen symbolischen Anker und einen Blumenstrauß als Geschenk.

Bild: Natascha Riebold

Die ehemaligen KirchenvorsteherInnen von links nach rechts:

Wolfgang Kiefer (Motzfeld) - 18 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand

Ursula Deis (Motzfeld) - 6 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand

Marga Weitz (Hillartshausen) - 24 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand

Ingrid Heiderich (Lautenhausen) - 11 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand

Udo Wolf (Friedewald) - 11 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand

Werner Weitz (Friedewald) - 18 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand

Anita Ehrhoff (Friedewald) - 24 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand

(es fehlte: Tanja Klimesch (Hillartshausen) - 11 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand)

 

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. (Psalm 136,1)

Unter diesem Motto feierte die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag den 6. Okober das Erntedankfest in der Scheune der Familie Weinert/ Schütrumpf. Ca. 130 GottesdienstbesucherInnen freuten sich am wunderschön geschmückten Erntedankaltar, an Leberkäse und Getränken und natürlich an selbst gebackenem Kuchen, der gegen Spende unter das Volk gebracht wurde. Es kamen Spenden in Höhe von 321 Euro zusammen, die für besondere Anschaffungen in der Kirchengemeinde bestimmt sind.

Gemeinsam feierten wir das Abendmahl mit Brot und Weintrauben und wurden im Gottesdienst immer wieder dazu angeregt, an die Menschen zu denken, denen wir einmal „danke“ sagen wollen. Den Umschlag des Liedblattes durfte jeder mit nach Hause nehmen, um ein paar Zeilen an einen lieben Menschen zu schreiben.

Erstmalig gab es in diesem Jahr eine besondere Spendenaktion. 100 Einmachgläser mit einem Erntedanketikett wurden an die GottesdienstbesucherInnen verteilt. In ihnen sollen bis zum nächsten Erntedank das Restgeld gesammelt werden, das Platz im Geldbeutel versperrt und dann in der Gemeinde einen guten Zweck erfüllen, über den gemeinsam abgestimmt wird.

Als die letzte Brauereieinheit abgebaut, der letzte Kaffee ausgetrunken und der letzte Korb mit Erntegaben weg gebracht worden war, waren sich die HelferInnen alle einig: „Es war ein gelungenes Fest!“ und „Nächstes Jahr können wir das gern wieder so machen.“

 

Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich Ute & Wolfgang Weinert und Anni Schütrumpf, die ihre Scheune nicht nur leer geräumt und dekoriert haben, sondern auch keinerlei Mühen gescheut haben, allen BesucherInnen einen wunderbaren Tag zu bereiten.

 

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Julia Kaiser

 

 

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